letzte Aktualisierung: 28. März 2020

27. März 2020


Internationale Risikogebiete
(RKI, 27.03.2020)

  • Ägypten: gesamtes Land
  • Frankreich: Île-de-France und Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
  • Iran: gesamtes Land
  • Italien: gesamtes Land
  • Österreich: gesamtes Land
  • Schweiz: Kantone Tessin, Waadt und Genf
  • Spanien: Regionen Madrid, Navarra, La Rioja und Paìs Vasco
  • Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington, New York and New Jersey

Besonders betroffene Gebiete in Deutschland ( RKI, 06.03.2020)

  • Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)

25. März 2020


Internationale Risikogebiete
(RKI, 25.03.2020)

  • Ägypten: gesamtes Land
  • Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
  • Iran: gesamtes Land
  • Italien: gesamtes Land
  • Österreich: Bundesland Tirol
  • Schweiz: Kantone Tessin, Waadt und Genf
  • Spanien: Regionen Madrid, Navarra, La Rioja und Paìs Vasco
  • Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York

Besonders betroffene Gebiete in Deutschland ( RKI, 06.03.2020)

  • Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)

24. März 2020


Wir haben zwei bestätigte Fälle (Person A und B) einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2, das COVID-19 verursacht) bei FKF. Beide Personen gehören zur selben Abteilung.

  • Person A hatte erste Symptome am 12. März (Donnerstag Abend) und verließ am 13. März (Freitag) mit Symptomen den Campus. Person A wurde am 20. März getestet, erhielt am 23. März das positive Testergebnis und informierte umgehend ihren Betreuer.
  • Person B bekam Symptome am 14. März (Samstag). Sie war zuletzt am 12. März (Donnerstag) auf dem Campus. Person B wurde am 17. März getestet, erhielt das positive Testergebnis am 23. März und informierte ebenfalls umgehend ihren Betreuer.
  • Unmittelbar nach Bekanntwerden des positiven Ergebnisses am 23. März begannen alle Mitglieder dieser Abteilung von zu Hause aus zu arbeiten.
  • Person A nahm an den folgenden drei Seminaren ab 11.00 Uhr in Raum 4D2 teil:
  • Dienstag, 10. März; Mittwoch, 11. März; Donnerstag, 12. März. Mit Ausnahme dieser drei Seminare hatte Person A seit dem 10. März keinen engen Kontakt zu Kollegen*innen außerhalb ihrer Abteilung.
  • Personen, die am 10., 11. oder 12. März an einem dieser Seminare teilgenommen haben, müssen sich ab dem letzten Kontakt 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben und ihre(n) Vorgesetzte(n) informieren. informieren.
  • Person B hatte seit 12. März (Donnerstag) keinen engen Kontakt zu Kollegen*innen außerhalb ihrer Abteilung.
  • Wir haben heute Morgen das Gesundheitsamt kontaktiert, das uns bestätigt hat, dass wir in beiden Fällen angemessene Maßnahmen ergriffen haben und dass wir den Campus offen halten können.

Bitte bleiben Sie ruhig, praktizieren Sie bitte weiterhin "Social Distancing" und halten Sie die Hygienemaßnahmen ein.

23. März 2020


Viele arbeiten nun von zuhause, haben dazu auch noch Kinder zu betreuen und müssen sich um Angehörige kümmern, die zur Risikogruppe gehören und ihre eigenen vier Wände nicht mehr verlassen. Mentale Stabilität ist jetzt besonders wichtig. Sie können auf das im letzten Jahr etablierte Angebot Employee and Manager Assistance Program, kurz EMAP, jederzeit kostenfrei zugreifen, das Sie auch in diesen herausfordernden Tagen unterstützen kann. Dies gilt im Übrigen auch für Familienmitglieder, die im gleichen Haushalt leben.

Auch die körperliche Fitness sollte im Homeoffice nicht außer Acht gelassen werden. Die Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie der TU München hat zehn einfache Tipps zu Bewegung, Entspannung und Verhalten zusammengestellt, die helfen können, trotz der Einschränkungen durch das Coronavirus fit zu bleiben.

21. März 2020


Internationale Risikogebiete
(RKI, 21.03.2020)

  • Ägypten: gesamtes Land
  • in China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
  • in Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
  • Iran: gesamtes Land
  • Italien: gesamtes Land
  • in Österreich: Bundesland Tirol
  • in Spanien: Madrid
  • in Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • in USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York

Besonders betroffene Gebiete in Deutschland ( RKI, 06.03.2020)

  • Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)

20. März 2020


Das Kommunikationsteam des Campus-Krisenstabs hat beschlossen, die folgenden Punkte bekannt zu geben:

1.   Uns sind bislang keine bestätigten Coronavirus-Fälle auf unserem Stuttgarter Campus bekannt. Allerdings wurde kürzlich ein positiver Fall am Tübinger Standort des MPI-IS bestätigt. Die betroffene Person war jedoch nach der Infizierung nicht mehr auf den Campus gekommen. Daher hatten die Gesundheitsbehörden keine Maßnahmen empfohlen, die über die Benachrichtigung aller Kontakte hinausging – was auch geschehen ist.

2.   Wir möchten Sie freundlich daran erinnern, „Social Distancing“ einzuhalten und dass Personen mit Coronavirus-ähnlichen Symptomen zu Hause bleiben, ihre(n) Vorgesetzte(n) informieren und ihren Arzt oder eine Notaufnahme anrufen müssen. Nur gesunde Personen dürfen zu diesem Zeitpunkt auf den Campus kommen.

3.   Die häufigsten Symptome bei COVID-19-Fällen sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) Fieber, gefolgt von Husten, Atemnot, Muskel- und Gelenkschmerzen, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit, verstopfte Nase und Durchfall.

18. März 2020


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Krisenstab des Stuttgarter Max-Planck-Campus traf sich heute erneut, um über die aktuelle Situation bezüglich des Coronavirus (COVID-19) zu diskutieren. Wir möchten Ihnen die folgenden wichtigen Punkte mitteilen:

1.   Wir erinnern Sie freundlich daran, dass Personen mit Coronavirus-Symptomen (Husten, Fieber, Halsschmerzen, Atembeschwerden) zu Hause bleiben müssen, ihre(n) Vorgesetzte(n) informieren und ihren Arzt oder eine Notaufnahme anrufen müssen. Nur gesunde Personen, die keine Coronavirus-ähnlichen Symptome aufweisen, dürfen zum jetzigen Zeitpunkt auf den Campus kommen.

2.   Wir ermutigen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ihre Arbeit so weit wie möglich von zu Hause aus (im "Home Office") zu tätigen. Jede individuelle Situation ist anders; bitte wenden Sie sich an Ihre(n) Vorgesetzte(n), um zu erfahren, wie Sie im Home Office produktiv arbeiten können.

3.   Einige Projekte können möglicherweise nicht in der geplanten Förderperiode abgeschlossen werden, da die Coronavirus-Pandemie die meisten Forschungsfortschritte verlangsamt. Der Präsident und der Generalsekretär der Max-Planck-Gesellschaft haben kürzlich angekündigt, dass dem durch entsprechende Verlängerungsmöglichkeiten für Doktorand*innen und Postdoktorand*innen Rechnung getragen werden soll. Daher sollten Doktorand*innen und Postdocs zu diesem Zeitpunkt keinen vertraglich bedingten Leistungsdruck verspüren, um Fortschritte in ihrer Forschungsarbeit zu erzielen.

4.   Denken Sie bitte daran, sich vor dem Besuch unserer Campus-Kantine die Hände zu waschen, so wie es Gesundheitsbehörden empfehlen. Halten Sie in der Kantine und überall sonst auf dem Campus zu einer anderen Personen einen Mindestabstand von zwei Metern ein.

Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und Unterstützung dieser wichtigen Maßnahmen.

17. März 2020


Das Robert-Koch-Institut hat heute das Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung auf "hoch" eingestuft. Weiterhin ist die Strategie, Infektionsketten zu durchbrechen und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Um dies zu gewährleisten treffen Bund und Länder zahlreiche Maßnahmen.

16. März 2020


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Krisenstab des Stuttgarter Max-Planck-Campus traf sich heute erneut, um über die aktuelle Situation bezüglich des Coronavirus (COVID-19) zu diskutieren. Wir möchten Ihnen die folgenden wichtigen Punkte mitteilen:

(i)   Wir freuen uns, dass viele von Ihnen teilweise oder ganz von zu Hause aus arbeiten. Wenn weniger Menschen physisch auf dem Campus sind, verringert sich das Risiko erheblich, dass Krankheiten von Mensch zu Mensch übertragen werden. Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diese Heimarbeit-Bemühungen unterstützen.

(ii)   Wir sind zuversichtlich, dass unser Campus ein sehr sicherer Arbeitsplatz bleibt. Wie wir bereits angekündigt haben:

  • Jede*r, die/der an einer Krankheit erkrankt ist, muss bis zur vollständigen Genesung zu Hause bleiben.
  • Jede*r, die/der mit einem möglichen Coronavirus-Fall in Kontakt gekommen ist, muss nach dem Kontakt 14 Tage zu Hause bleiben.
  • Jede*r, die/der sich in einer Coronavirus-Risikoregion aufgehalten hat (siehe Punkt vii unten für eine wichtige Aktualisierung), muss nach seiner Rückkehr 14 Tage zu Hause bleiben.
  • Wir kontrollieren sorgfältig den Zugang zu unseren Gebäuden, um diese gesunde und sichere Umgebung zu erhalten.

(iii)   Wir wiederholen unsere Bitte, sowohl auf dem Campus als auch im privaten Bereich “Social Distancing” einzuhalten. Das bedeutet, einen Abstand von mindestens 2 Meter zu einer anderen Person einzuhalten, die nicht zur unmittelbaren Familie gehört. Bitte seien Sie besonders rücksichtsvoll und halten Sie Abstand zu älteren Personen, die ein erhöhtes Risiko für diese Krankheit aufweisen. Insbesondere bitten wir Sie, Besprechungen nach Möglichkeit per Telefon oder Videokonferenz durchzuführen, auch wenn alle Beteiligten auf dem Campus anwesend sind. Waschen Sie sich häufig die Hände so wie es Gesundheitsbehörden empfehlen.

(iv)   Der Krisenstab hat erneut vereinbart, den Betrieb unseres Max-Planck-Campus weiterhin zu gewährleisten. Diese Entscheidung steht in völliger Übereinstimmung mit den Anweisungen, die Präsident Stratmann und Generalsekretär Willems am vergangenen Freitag an alle MPG-Direktoren geschickt haben. Sie ist auch im völligen Einklang mit der heutigen Ankündigung von Bundeskanzlerin Merkel. Wir planen, einen Übergang in den Notbetrieb nur dann in Erwägung zu ziehen, wenn ein Coronavirus-Fall auf unserem Campus bestätigt wird (oder wenn das örtliche Gesundheitsamt, die Regierung oder die Max-Planck-Gesellschaft uns mitteilen, dass wir unseren Campus schließen müssen).

(v)   Bis jetzt wissen wir von keinem bestätigten Coronavirus-Fall auf unserem Campus. Wir sind uns jedoch bewusst, dass wir möglicherweise nicht über alle relevanten Informationen verfügen. Daher bitten wir Sie, sowohl Ihre(n) Vorgesetzte(n) als auch die von Ihrer Institution benannte Kontaktperson des Krisenstabs umgehend zu informieren, wenn Sie jemanden (einschließlich Ihrer selbst) kennen, bei dem der Verdacht oder eine Bestätigung vorliegt, am neuartigen Coronavirus erkrankt zu sein. Die benannten Kontaktpersonen des Krisenstabs sind folgende:

Alle Informationen, die Sie uns mitteilen, werden vom Krisenstab vertraulich behandelt und helfen uns, gute Entscheidungen für unseren Campus zu treffen.

(vi)   Viele Mitarbeiter*innen werden im kommenden Monat von zu Hause aus arbeiten müssen, weil Baden-Württemberg ab morgen, Dienstag, 17. März, bis mindestens Sonntag, 19. April, alle Schulen und Kindertagesstätten geschlossen hat (Korrektur der vorherigen Ankündigung). Wir bitten um Ihr Verständnis, dass unsere Verwaltung, IT, Haustechnik/Hausdienste, Werkstätten und andere Support-Dienste während dieser Zeit nicht im normalen Betrieb arbeiten können. Sie werden ihr Bestes tun, um die laufenden Aktivitäten auf unserem Campus im Rahmen der derzeitigen Einschränkungen zu unterstützen. Bitte haben Sie Geduld und passen Sie Ihre Arbeitsabläufe an, um Wege zu finden, wie Sie in dieser schwierigen Zeit produktiv bleiben können.

(vii)   Das RKI hat kürzlich seine Liste der Coronavirus-Risikobereiche wie folgt erweitert:

  • Italien: gesamtes Land
  • Iran: gesamtes Land
  • in China: Provinz Hubei (einschließlich der Stadt Wuhan)
  • in Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • in Frankreich: Region Grand Est (diese Region umfasst das Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
  • in Österreich: Bundesland Tirol
  • in Spanien: Madrid
  • In den Vereinigten Staaten: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York
  • Besonders betroffene Gebiete in Deutschland: Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)

Wenn Sie in den vergangenen 14 Tagen aus einem dieser Risikogebiete zurückgekehrt sind, müssen Sie ab dem Datum Ihrer Rückkehr 14 Tage lang von zu Hause aus arbeiten und Ihre(n) Vorgesetzte(n) informieren. Wenn Sie während dieser 14 Tage Kontakt zu Personen hatten, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben und unter Coronavirus-Symptomen (Husten, Fieber, Halsschmerzen, Atembeschwerden, Schnupfen) leiden, konsultieren Sie vorab Ihren Arzt oder eine Notaufnahme telefonisch. Die für unsere Region gültigen Telefonnummern und Kontaktpersonen finden Sie unter "Hotlines" (links).

(viii)   Wenn Sie Fragen oder Bedenken haben, können Sie unserem gesamten Krisenstab eine E-Mail schicken an  .

ix.   Sie können sich jederzeit mit einem Mitglied des Krisenstabs in Verbindung setzen, wenn Sie sich unwohl fühlen oder Fragen haben. Unsere aktiven Mitglieder sind:

Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und Unterstützung dieser wichtigen Maßnahmen.

15. März 2020


Internationale Risikogebiete
(RKI, 15.03.2020)

  • Italien: gesamtes Land
  • Iran: gesamtes Land
  • in China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
  • in Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • in Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
  • in Österreich: Bundesland Tirol
  • in Spanien: Madrid
  • in USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York

Besonders betroffene Gebiete in Deutschland ( RKI, 15.03.2020)

  • Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)

13. März 2020


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Krisenstab des Stuttgarter Max-Planck-Campus traf sich heute, um über die aktuelle Situation bezüglich des Coronavirus (COVID-19) zu diskutieren und zusätzliche Entscheidungen zu treffen. Der Krisenstab hat beschlossen, Sie über die unten aufgeführten Punkte und Entscheidungen zu informieren:

(a)    Bis jetzt gab es auf unserem Campus keinen bestätigten Coronavirus-Fall.

(b)   In unserer Region und darüber hinaus steigt die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen jedoch weiterhin rasch an. Wir ergreifen daher Maßnahmen, um die Infektionsketten zu durchbrechen und das Risiko einer unkontrollierten Ansteckung für Sie und Ihre Kolleg*innen zu verringern. Dieses Ziel erfordert, dass wir die Zahl der Personen auf unserem Campus so weit wie möglich reduzieren. Konkret haben MPG-Präsident Martin Stratmann und MPG-Generalsekretär Rüdiger Willems soeben folgende Botschaft an alle Direktoren versandt: "Vor diesem Hintergrund fordern wir alle Max-Planck-Institute auf, die Mitarbeitenden soweit wie möglich ins Homeoffice zu schicken. Dabei sollte der Begriff des Homeoffice weit ausgelegt werden und soweit wie möglich nicht an das Vorhandensein von IT-Equipment geknüpft werden."

(c)   Die baden-württembergische Landesregierung hat heute beschlossen, alle Schulen und Kindertagesstätten ab Dienstag, 17. März, zu schließen. Diese Schließung wird mindestens bis Montag, 19. April, dem letzten Tag der Osterferien, andauern.

  • Wir sind uns bewusst, dass einige Mitarbeiter*innen während dieser Zeit zu Hause bleiben müssen, um sich um ihre Kinder zu kümmern.
  • Wir regen an, dass Mitarbeiter*innen, die von dieser Schulschließung betroffen sind, ihre*n Vorgesetzte*n informieren und um Erlaubnis bitten, von zu Hause aus zu arbeiten.
  • Wir regen an, dass alle Vorgesetzten, das Arbeiten von zu Hause aus nach Möglichkeit genehmigen.
  • Zu diesem Punkt erklärten Präsident Stratmann und Generalsekretär Willems, dass "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kindern, die deren Betreuung nicht anderweitig sicherstellen können und andererseits auch nicht Homeoffice-fähig sind (z.B. Werkstattmitarbeiter, technische Assistenz etc.), können nach Rücksprache mit ihrem/ihrer Vorgesetzten zunächst bis auf weiteres bezahlt freigestellt werden."

(d)   Wie wir gestern in Punkt 5 unserer E-Mail angekündigt haben, muss jede*r Direktor*in und Forschungsgruppenleiter*in selbst entscheiden, ob er oder sie einem oder allen Teammitgliedern die Arbeit von zu Hause aus gestattet, und zwar auf der Grundlage der Situation des/der einzelnen Mitarbeiter*in, der Zusammensetzung ihres Teams, den Forschungsthemen und der Projekte, die aktuell umgesetzt werden, und aller anderen relevanten Faktoren. Mitarbeiter*innen mit Bedenken sollten mit ihrem/ihrer Vorgesetzten, den Mitgliedern des Krisenstabs oder dem zuständigen Betriebsrat sprechen, um Unterstützung zu erhalten.

(e)    Der Betrieb unseres Max-Planck-Campus ist weiterhin gewährleistet. Der Krisenstab hat bewusst beschlossen, zu diesem Zeitpunkt nicht in den Notbetrieb überzugehen. Wir beobachten die Situation ständig und werden schnell auf etwaige Veränderungen reagieren.

(f)   Um die Chance einer Krankheitsübertragung zu minimieren, bitten wir alle, Abstand zu anderen zu halten und Hygienemaßnahmen einzuhalten, egal ob Sie am Arbeitsplatz oder anderswo sind. Alle unkritischen persönlichen Seminare, persönlichen Treffen und Besuche von Gästen sollten verschoben oder abgesagt werden. So hat der Krisenstab heute beispielsweise beschlossen, unsere Sprach- und Sportkurse auf dem Campus bis auf weiteres abzusagen. Wie Präsident Stratmann und Generalsekretär Willems geschrieben haben: „Bitte beschränken Sie die sozialen Kontakte auf ein Minimum“. Tun Sie Ihr Bestes, um von anderen Menschen mindestens zwei Meter Abstand zu halten. Waschen Sie sich häufig die Hände und befolgen Sie die in unseren Toiletten ausgehängten Anweisungen, und berühren Sie so wenig wie möglich Ihr Gesicht. Benutzen Sie Taschentücher, einen Teil Ihrer Kleidung oder benutzen Sie andere Körperteile, um zu vermeiden, dass Sie mit Ihren Fingern Türgriffe und andere Oberflächen berühren, die möglicherweise schmutzig sind.

(g)   Um das Risiko weiter zu verringern, wird unsere Kantine auf dem Campus ab Montag, dem 16. März bis auf weiteres Lunchpakete, die Sie mitnehmen können, anstelle der üblichen Tellergerichte servieren. Sie müssen sich trotzdem die Hände waschen, bevor Sie in die Kantine betreten, um Ihr Lunchpaket auszusuchen und zu bezahlen, aber Sie können es problemlos überall essen. Während des Mittagessens, wie auch zu allen anderen Zeiten, empfehlen wir Ihnen, einen angemessenen Abstand zu anderen Menschen einzuhalten.

(h)   Da sich die Situation schnell ändern kann, bitten wir Sie, Ihre E-Mails zu lesen und/oder unsere Coronavirus-Website zu besuchen, bevor Sie zum Campus kommen. Alle angekündigten Regelungen, Hygienevorschläge, Reisebeschränkungen und Ähnliches können hier jederzeit einsehen.

Wir beobachten die Situation täglich und können diese Regelung in den kommenden Tagen oder Wochen weiter ausbauen. Danke, dass Sie unserem Campus helfen, diese schwierige Zeit gemeinsam zu bewältigen.
 

12. März 2020


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Krisenstab des Stuttgarter Max-Planck-Campus traf sich heute, um über die aktuelle Situation bezüglich des Coronavirus (COVID-19) zu diskutieren und Entscheidungen zu treffen. Der Krisenstab hat beschlossen, Sie über die unten aufgeführten Punkte und Entscheidungen zu informieren:

1.   Das RKI hat kürzlich seine Liste der Coronavirus-Risikogebiete (11. März 2020) um eine Region in Frankreich erweitert. Die vollständige Liste der Risikogebiete lautet nun wie folgt:

  • Italien: gesamtes Land
  • Iran: gesamtes Land
  • in China: Provinz Hubei (einschließlich der Stadt Wuhan)
  • in Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang): Gyeongsangbuk-do
  • in Frankreich: Region Grand Est (umfasst Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)

2.   Wenn Sie aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind, müssen Sie ab dem Datum Ihrer Rückkehr 14 Tage lang zu Hause bleiben und von dort aus arbeiten. Wenn Sie während dieser 14 Tage grippeähnliche Symptome (Husten, Fieber, Halsschmerzen, Atembeschwerden, Schnupfen) bemerken, konsultieren Sie vorab Ihren Arzt oder eine Notaufnahme telefonisch. Die für unsere Region gültigen Telefonnummern und Ansprechpartner finden Sie unter "Hotlines" (links).

3.   Alle Personen, die mit einem bestätigten oder vermuteten Coronavirus-Patienten in Kontakt gekommen sind, müssen ab dem Zeitpunkt dieses Kontaktes 14 Tage lang von zu Hause aus arbeiten und ihren Vorgesetzten informieren. Wir halten uns an die Definition des RKI für Kontakt. Kurz gesagt, zu den Kontaktpersonen gehören Personen, die zwei Tage vor dem Auftreten der ersten Symptome mit einem bestätigten Fall von COVID-19 im selben Raum waren. Unsere Regeln gelten für alle Kontaktpersonen, unabhängig von der Kategorie (I, II oder III). Rufen Sie, wie oben beschrieben, Ihren Arzt oder eine Notaufnahme an, wenn Sie Coronavirus-ähnliche Symptome feststellen.

4.   Wer grippeähnliche Symptome (Husten, Fieber, Halsschmerzen, Atembeschwerden), aufweist, muss zu Hause bleiben, seinen Vorgesetzten informieren und seinen Arzt oder eine Notaufnahme anrufen.

5.   Direktor*innen und Forschungsgruppenleiter*innen können beschließen, ihre Mitarbeiter*innen zu ermutigen, zu fragen oder zu verlangen, dass sie aufgrund des Coronavirus von zu Hause aus arbeiten. Die Abteilungs- und Gruppenleiter*innen müssen diese Entscheidung individuell treffen, basierend auf der Zusammensetzung ihres Teams, den Forschungsthemen und anderen relevanten Faktoren. Mitarbeiter*innen mit Bedenken sollten mit ihrem Vorgesetzten, den Mitgliedern des Krisenstabs oder dem zuständigen Betriebsrat sprechen, um Unterstützung zu erhalten.

6.   Neue Mitarbeiter*innen, die während dieser Zeit ihre Arbeit auf dem Campus beginnen, werden zunächst als Besucher behandelt und müssen den Fragebogen über ihren Gesundheitszustand und ihre Reisen ausfüllen. Gastgeber*innen sollten dieses Formular im Voraus an neue Mitarbeiter*innen weitergeben; Sie können die aktuelle Version jederzeit  hier herunterladen.

7.   Bis jetzt gab es auf unserem Campus keinen bestätigten Coronavirus-Fall. Sollte sich ein Fall bestätigen, wird sich der Krisenstab unverzüglich zusammensetzen, um zu entscheiden, ob unser Campus in den Notbetrieb übergehen wird. Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, wird der Zugang zu den Gebäuden des Campus während des Notbetriebs extrem eingeschränkt sein. Elektronische Kartenlesegeräte werden nicht funktionieren, und nur Personen, die auf unseren Notfall-Zugangslisten aufgeführt sind, werden die Gebäude betreten können, was nur durch eine Registrierung in der Heisenbergstraße 1 möglich sein wird.

8.   Im Interesse des Gemeinwohls unserer Gesellschaft fordern wir alle auf, Ruhe zu bewahren, diese Einschränkungen zu beachten, sich gegenseitig zu unterstützen und sich auf das vorzubereiten, was kommen könnte. Wie die New York Times berichtete, sagte Bundeskanzlerin Merkel am 11. März: "Das Wichtigste... ist, die Ausbreitung dieses Coronavirus zu verlangsamen, um Zeit zu gewinnen und zu verhindern, dass das Gesundheitssystem überlastet wird."

Wir beobachten die Situation täglich und können diese Regelung in den kommenden Tagen oder Wochen weiter ausbauen.
 

11. März 2020


Internationale Risikogebiete (RKI,
11.03.2020)

  • Italien: gesamtes Land
  • Iran: gesamtes Land
  • in China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
  • in Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • in Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
     

10. März 2020


Das gesamte Land Italien und das gesamte Land Iran sind zu Risikoregionen geworden, wie das Robert-Koch-Institut heute Morgen bekannt gab.

Wenn Sie in den letzten 14 Tagen aus Italien, dem Iran oder einem anderen Risikogebiet zurückgekehrt sind, bleiben Sie bitte für 14 Tage ab dem Datum Ihrer Rückkehr zu Hause und informieren Sie Ihren Vorgesetzten.
 

9. März 2020


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Krisenstab des Stuttgarter MPI-Campus trifft sich regelmäßig, um über die aktuelle Situation mit dem Coronavirus (COVID-19) zu diskutieren und Entscheidungen zu treffen. Alle bereits angekündigten Regelungen sind weiterhin gültig.

Darüber hinaus hat der Krisenstab beschlossen, bis auf Weiteres die unten aufgeführten neuen Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen:

  • Ab Dienstag, 10. März, 8.00 Uhr ist unser Campus und unsere Kantine für externe Personen geschlossen. Diese vorübergehende Maßnahme umfasst alle Bereiche einschließlich unserer Kantine und wird bis auf Weiteres andauern.
  • Ab Dienstag, dem 10. März 2020, müssen alle Besucher, die geschäftlich auf dem Campus zu tun haben, vor dem Betreten unserer Gebäude einen Fragebogen über ihren Gesundheitszustand und ihre Reisen ( pdf Download) ausfüllen. Der Fragebogen wird an beiden Haupteingängen in deutscher und englischer Sprache erhältlich sein und in Kürze auf unserer Webseite (siehe oben) veröffentlicht werden.
  • Ab Dienstag, dem 10. März 2020, können alle Mitarbeiter unsere Gebäude nur noch durch die Haupteingänge Heisenbergstraße 1 und Heisenbergstraße 3 oder durch Außentüren mit einem elektronischen Kartenlesegerät betreten. Alle anderen Türen werden verschlossen. Bitte zeigen Sie am Eingang Ihren Institutsausweis oder ein gültiges Ausweisdokument vor, um eintreten zu können.
  • Ab Dienstag, dem 10. März, ist der Raucherbereich bei der Küchenanlieferung geschlossen. Stattdessen ist das Rauchen in der Nähe des Eingangs Heisenbergstraße 1 erlaubt. Bitte benutzen Sie die dort aufgestellten Aschenbecher.
  • Das Blockieren von Außentüren (z.B. mit Holzkeilen) ist nicht erlaubt und kann personalrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Halten Sie keine Instituts-Türen offen.

Wir beobachten die Situation täglich und werden diese Regelungen in den kommenden Tagen oder Wochen möglicherweise weiter ausbauen.
 

28. Februar 2020


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Institutsleitungen der beiden Max-Planck-Institute (MPI für Festkörperforschung und MPI für Intelligente Systeme) nehmen die rasche Verbreitung des Coronavirus sehr ernst und hat beschlossen Vorsichtsmaßnahmen anzupassen, um weiterhin alle Mitarbeiter*innen zu schützen. Wir beobachten die Situation täglich und behalten uns vor, die untenstehenden Regelungen in den nächsten Tagen oder Wochen zu erweitern.

Aktuell ist das Bereitstellen von prophylaktischen Hand-Desinfektionsmitteln im öffentlichen Bereich laut der aktuellen Empfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI) nicht angezeigt. Wie Sie vielleicht wissen, ist das RKI die zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Bundesregierung im Bereich der Biomedizin, die für den Schutz der öffentlichen Gesundheit in Deutschland zuständig ist.

Beschäftigte mit chronischen oder schweren Erkrankungen und Schwangere dürfen nach Absprache mit dem/der Vorgesetzte*n von zu Hause aus arbeiten.

Die folgenden Maßnahmen gelten für alle "Risikogebiete" laut der Webseite des RKI (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html):

  • Ab sofort werden keine Dienstreisen in Risikogebiete genehmigt.
  • Wenn Sie sich zurzeit in einem Risikogebiet aufhalten und unser Institut besuchen wollen, verschieben Sie Ihre Reise bis auf Weiteres. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre*n Gastgeber*in am Institut.
  • Wir akzeptieren aktuell keine Besucher aus Risikogebieten in unserem Gästehaus.
  • Wenn Sie aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind, sollten Sie ab dem Datum Ihrer Rückkehr 14 Tage lang zu Hause bleiben und von dort aus arbeiten. Wenn Sie während dieser 14 Tage grippeähnliche Symptome (Husten, Fieber, Halsschmerzen, Atembeschwerden, Schnupfen, etc.) bemerken, konsultieren Sie vorab Ihren Arzt oder eine Notaufnahme telefonisch. Die für unsere Region gültigen Telefonnummern und Ansprechpartner finden Sie unter "Hotlines".
  • Wenn Sie Kontakt zu Personen hatten, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben und unter Symptomen wie z.B. Husten, Fieber, Halsschmerzen, Atembeschwerden, Schnupfen, etc. leiden, konsultieren Sie vorab Ihren Arzt oder eine Notaufnahme telefonisch. Die für unsere Region gültigen Telefonnummern und Ansprechpartner finden Sie finden Sie unter "Hotlines".  

Wenn Sie eine Veranstaltung auf dem Campus organisieren oder durchführen möchten, gelten die folgenden Richtlinien:

  • Erkundigen Sie sich bei Ihrem/Ihrer Vorgesetzten, ob diese Veranstaltung wirklich notwendig ist oder ob sie verschoben werden kann.
  • Bis auf Weiteres sollten interne Veranstaltungen mit Kolleginnen und Kollegen unseres Campus nicht mehr als insgesamt 50 Teilnehmer umfassen.
  • Bis auf Weiteres sollten an Campus-Veranstaltungen nicht mehr als zehn externe Teilnehmer teilnehmen.
  • Die endgültige Entscheidung über die Durchführung einer Veranstaltung trifft der verantwortliche Direktor oder Gruppenleiter.

Sollten Sie während Ihrer Anwesenheit in den Instituten die oben beschriebenen Symptome entwickeln und der Risikogruppe angehören, gehen sie unmittelbar nach Hause unter Einhaltung der hygienischen Maßnahmen (siehe Webseite) und konsultieren Sie Ihren Arzt oder die dafür eingerichteten Stellen (siehe oben). Gehen Sie nicht zu unserem Betriebsarzt, um eine Ausbreitung des Virus hier auf dem Campus zu vermeiden.

Wir hoffen, dass wir unsere wertvollen und gesunden Mitarbeiter*innen mit diesen Maßnahmen schützen können.

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